Den 280 Meter hohen Hamburger Fernsehturm symbolisch als olympisches Feuer erstrahlen zu lassen, bedeutete eine höchst anspruchsvolle logistische Herausforderung: Innerhalb nur einer Woche mußten Gestelle geschweißt, Statiken berechnet, die Montage durch spezielle Höhenarbeiter organisiert und Absprachen mit Behörden, Agenturen, Feuerwehr, Polizei und der Flugsicherung getroffen werden.

Unser Konzept sah vor, an den oberen Plattformen einen sehr schnellen Farbwechsel zu programmieren. In den unteren Ebenen wurde nach erst nach 20 Sekunden die Farbe gewechselt. Die Illumination sollte von allen wichtigen Punkten der Stadt aus zu sehen sein.

      

Pünktlich zur Übergabe der Bewerbung beim Nationalen Olympischen Kommitee in Frankfurt entstand so ein weithin sichtbares Zeichen für die Bewerbung Hamburgs und das höchste Lichtobjekt Europas.

Schätzungsweise 1 Million Menschen sahen das Farbspiel während der fünf Tage andauernden Installation.